Krefeld: Eintracht Frankfurt erzielt historischen Rekordsieg im DFB-Pokal gegen St. Tönis

Eintracht Frankfurt hat sich souverän für die zweite Runde des DFB-Pokals qualifiziert und dabei einen historischen Sieg eingefahren. Im Spiel gegen den SC St. Tönis, einem Fünftligisten, setzte sich der Bundesligist mit 11:0 (10:0) durch. Die Partie fand im Krefelder Grotenburg-Stadion statt und war für die Frankfurter das erste Pflichtspiel unter dem zurückgekehrten Trainer Adi Hütter.
Der Sieg markiert den höchsten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte der Frankfurter. Bereits zur Halbzeit führte die Eintracht mit 10:0, was den höchsten Halbzeitstand in der Geschichte des DFB-Pokals darstellt. Vor 10.893 Zuschauern, darunter rund 6.000 mitgereiste Eintracht-Fans, die mit einer schwarz-roten Choreographie für Stimmung sorgten, dominierte Eintracht Frankfurt die Partie von Beginn an.
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Frühe Dominanz und Torflut
Die Dominanz der Eintracht zeigte sich früh. Bereits in der 4. Minute erzielte Jonathan Burkhardt nach einem Eckball von Can Uzun per Kopf das 1:0. Nur sechs Minuten später erhöhte Robin Koch, ebenfalls per Kopf nach einem Eckball von Uzun, auf 2:0. Ayoube Amaimouni-Echghouyab traf in der 17. Minute zum 3:0.
Die Mannschaft von Trainer Bekim Kastrati, dem ehemaligen Profi, zeigte sich zwar nicht ängstlich, war aber der Schnelligkeit und Präzision des Gegners nicht gewachsen. Burkhardt erzielte nach einer Flanke von Keita Kosugi in der 29. Minute das 4:0. Kurz darauf erhöhte Uzun in der 34. Minute auf 5:0, nachdem er von Kosugi bedient wurde. Uzun traf in der 36. Minute erneut zum 6:0.
Die Torflut setzte sich fort: Burkhardt erhöhte per Schuss auf 7:0. Nach einer Vorlage von Burkhardt erzielte Elias Baum das 8:0 in der 44. Minute. Kurz vor der Halbzeitpause trafen Younes Ebnoutalib in der 45.+1 Minute per Kopf zum 9:0 und Mario Götze in der 45.+5 Minute aus der Distanz zum 10:0. Die Frankfurter stellten damit einen neuen Rekord für den höchsten Halbzeitstand im DFB-Pokal auf.


Zweite Halbzeit und Ehrentreffer-Chance
In der zweiten Halbzeit agierten die Frankfurter etwas zurückhaltender und ließen es ruhiger angehen. Dies ermöglichte es dem SC St. Tönis, sich etwas zu stabilisieren und weitere Gegentore zu verhindern, auch dank der Paraden von Torhüter Simon Sell. Die Heimfans des Vereins aus der 30.000 Einwohner zählenden Stadt Tönisvorst zündeten Konfettikanonen, während auf dem Rasen noch Markierungen vom vergangenen Heimspiel der Footballer Krefeld Ravens sichtbar waren.
Trotz der Dominanz der Eintracht bot sich dem SC St. Tönis in der 57. Minute sogar die Chance auf einen Ehrentreffer. Lenni Castrop, der jüngere Bruder von Borussia-Mönchengladbach-Profi Jens Castrop, vergab jedoch frei vor SGE-Keeper Kauã Santos. Der eingewechselte Fares Chaibi stellte in der 87. Minute mit einem Distanzschuss den Endstand von 11:0 her.
Der SC St. Tönis, ein Pokal-Debütant, hatte von Anfang an das Nachsehen und konnte dem Erstligisten in keiner Phase der Partie Paroli bieten. Die Eintracht spielte ihre Überlegenheit gnadenlos aus, insbesondere in der ersten Halbzeit, und zog damit in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.
Source: sportschau.de