Wattenscheid: Gina Lückenkemper erklärt Tränen nach Deutschem Meisterschaftsrennen

Gina Lückenkemper kommen mitten im TV-Interview plötzlich die Tränen

Lückenkemper kämpft mit gesundheitlichen Problemen

Gina Lückenkemper, die in Soest aufgewachsene Sprinterin, erreichte bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Wattenscheid den dritten Platz über 100 Meter. Nach dem Rennen im Lohrheidestadion kamen ihr während eines TV-Interviews die Tränen. Sie erklärte, dass ein Zeckenbiss vor etwa vier Wochen ihr Nervensystem beeinträchtigt hatte, was zu einem Trainingsausfall von mehreren Wochen führte und die Vorbereitung auf den Wettkampf erschwerte. Die Einnahme von Antibiotika war ebenfalls notwendig.

Die gesundheitlichen Probleme führten dazu, dass Lückenkemper zeitweise unsicher war, ob sie überhaupt an den Start gehen könnte. Auch die Teilnahme an der Europameisterschaft in Birmingham, die vom 10. bis 16. August stattfindet, war gefährdet. Sie beschrieb, dass ihr Gleichgewichtssystem nicht richtig funktionierte, was sich sogar in der Startposition bemerkbar machte. Dies machte den Start, der ohnehin schon schwierig war, noch komplizierter.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Ergebnisse und Reaktionen bei der Deutschen Meisterschaft

Im Finale der 100 Meter belegte Gina Lückenkemper mit einer Zeit von 11,29 Sekunden den dritten Platz. Die Siegerin war Jolina Ernst vom gastgebenden TV Wattenscheid, die in 11,26 Sekunden die Ziellinie überquerte. Emma Goretzka vom LAC Berlin erreichte ebenfalls 11,26 Sekunden und wurde Zweite. Rebekka Haase, die Jahresbeste, landete überraschend auf dem vierten Platz mit 11,30 Sekunden.

Für Lückenkemper endete in Wattenscheid eine Serie von vier aufeinanderfolgenden deutschen Meistertiteln über 100 Meter. Trotz des dritten Platzes zeigte sie sich erleichtert. Sie betonte, dass sie froh sei, dass ihr Körper die drei Runden des Wettkampfs mitgemacht habe, da die letzten Wochen aufgrund des Zeckenbisses eine „absolute Achterbahnfahrt“ gewesen seien.

Im Vorlauf hatte Lückenkemper ihr Rennen in 11,45 Sekunden knapp vor Talea Prepens gewonnen, die ebenfalls 11,45 Sekunden lief. Im Halbfinale steigerte sie sich auf 11,37 Sekunden und setzte sich gegen Rebekka Haase durch, die 11,41 Sekunden erreichte. Nur Emma Goretzka war im Halbfinale schneller und gewann ihres in 11,32 Sekunden, wodurch Lückenkemper mit der zweitschnellsten Zeit aller Finalistinnen in den Endlauf einzog.

Im Finale konnte sie ihre Leistung jedoch nicht weiter steigern. Ihre Zeit von 11,29 Sekunden lag sowohl über ihrer Saisonbestleistung von 11,21 Sekunden als auch über ihrer persönlichen Bestzeit von 10,93 Sekunden. Die Bronzemedaille bewertete die Sportlerin dennoch positiv, da sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme nicht wusste, was möglich sein würde.

Falk Wendrichs Leistung im Hochsprung

Neben Gina Lückenkemper stand auch Falk Wendrich vom LAZ Soest bei den Meisterschaften auf dem Podest. Er gewann die Silbermedaille im Hochsprung mit einer übersprungenen Höhe von 2,15 Metern. Trotz des Edelmetalls zeigte sich Wendrich nach dem Wettkampf unzufrieden, da er den deutschen Meistertitel in Reichweite sah.

Gold ging an Tobias Potye von Munich Athletics, der ebenfalls 2,15 Meter meisterte. Die Entscheidung fiel aufgrund der Fehlversuchsregel zugunsten von Potye, da er die Höhe im ersten Versuch überquerte, während Wendrich zwei Anläufe benötigte. Wendrich äußerte seine Enttäuschung über das Ergebnis, insbesondere da er sich körperlich stark gefühlt hatte und das Einspringen gut verlief. Er hatte gehofft, die direkte EM-Norm von 2,23 Metern angreifen zu können.

Beide Springer scheiterten an der Höhe von 2,19 Metern. Das Duell nahm eine dramatische Wendung, als Potye vor seinen letzten Versuchen angeschlagen wirkte. Er prallte beim Anlauf gegen einen Ständer der Hochsprunganlage, zog sich eine blutende Verletzung an der Schläfe zu und musste den Wettkampf abbrechen. Falk Wendrich zeigte Mitgefühl für seinen Rivalen und betonte die freundschaftliche Verbindung zwischen ihnen.

Die Europameisterschaft in Birmingham, die vom 10. bis 16. August stattfindet, erfordert eine Bestätigungsnorm von 2,23 Metern für die Teilnahme im Hochsprung.

Read Also

Source: bild.de

Clara Schmitt ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.