Palhinha äußert sich überraschend zu seiner Zukunft bei Bayern

Bayerns Palhinha mit völlig überraschender Aussage zu seiner Zukunft - BILD

Unerwartete Aussage von Palhinha

João Palhinha (31) hat sich nach einem Testspiel gegen Wehen Wiesbaden überraschend zu seiner Zukunft geäußert. Trotz der zuvor von Sportdirektor Christoph Freund (48) bekräftigten Verkaufsabsichten des Vereins, erklärte Palhinha, er wolle seine Position behalten. Diese Aussage kommt unerwartet, da in den vergangenen Wochen eine Trennung zwischen dem FC Bayern und dem Spieler als wahrscheinlich galt, obwohl sein Vertrag bis 2028 läuft.

Palhinha äußerte sich auf dem Weg vom Stadion zum Mannschaftsbus zu seinen Plänen. Seine Äußerung steht im Kontrast zu den Aussagen von Sportdirektor Freund, der kurz zuvor die Verkaufsabsichten des Vereins bekräftigt hatte. Freund hatte erklärt, dass Palhinha und Sacha Boey zwar mittrainieren, aber in den Planungen des Vereins keine große Rolle mehr spielen würden. Der Plan sei, dass beide Spieler ihre nächsten Schritte woanders gehen.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Trainer Vincent Kompany (40) plant offenbar ohne die beiden Spieler, und der Klub möchte durch ihre Abgänge Einnahmen erzielen. Freund betonte, dass sowohl Palhinha als auch Boey einen Markt hätten und für viele Mannschaften interessant seien. Eine erneute Leihe schloss der Sportdirektor nicht aus, erklärte aber, dass dies nicht der primäre Plan sei.

Verkaufsabsichten des FC Bayern

Die Bayern hatten in den vergangenen Monaten offenbar die Absicht, sich von Palhinha zu trennen. Auch der Mittelfeldspieler selbst schien einen dauerhaften Wechsel vom deutschen Rekordmeister anzustreben. Ein Beleg dafür war eine Kaufoption von rund 30 Millionen Euro, die Tottenham für Palhinha hatte, aber nicht gezogen wurde. Trotzdem deutete vieles darauf hin, dass Palhinha einen Transfer zu einem anderen Verein forcieren würde.

Berichten zufolge verhandelte Palhinhas Umfeld zuletzt mit mehreren Vereinen, darunter Sporting und Benfica Lissabon sowie Aston Villa. Bislang konnte sich jedoch keiner dieser Interessenten mit dem FC Bayern auf die Modalitäten eines Wechsels einigen. Palhinha, der sich erst kürzlich der Saisonvorbereitung der Münchner angeschlossen hat, scheint nun seine Zukunftsplanung geändert zu haben.

Der FC Bayern München war auf dem Transfermarkt bereits aktiv und hat Berichten zufolge noch weitere Veränderungen vor. Der Schwerpunkt liegt demnach auf Spielerverkäufen, um Einnahmen zu generieren. Ehrenpräsident Uli Hoeneß drängt offenbar darauf, durch Abgänge finanzielle Mittel zu schaffen. Dabei stehen neben Palhinha auch Bryan Zaragoza und Sacha Boey im Fokus.

Transferaktivitäten und Kaderplanung

Auch das Talent Armindo Sieb könnte den Verein noch verlassen. Bisher hat der deutsche Meister mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown zwei Spieler verpflichtet, wodurch die Ausgaben bereits über 100 Millionen Euro liegen. Palhinha, Boey und Zaragoza kehrten nach Leihgeschäften zum FC Bayern zurück und nehmen derzeit an der Sommervorbereitung unter Trainer Kompany teil.

Die Bayern sind laut Berichten auch bereit, sich außergewöhnliche Angebote für Hiroki Ito und Alphonso Davies anzuhören. Ito konnte sich in München noch nicht vollständig beweisen, während Davies zuletzt oft verletzungsbedingt ausfiel. Mit der Verpflichtung von Brown wurde zudem die Linksverteidiger-Position verstärkt. Auf der Zugangsseite wird sich beim Double-Sieger voraussichtlich nicht mehr viel tun; die Verantwortlichen beabsichtigen, maximal noch einen Spieler zu verpflichten, sofern keine unerwarteten Entwicklungen eintreten.

Der FC Bayern hat in diesem Sommer bereits knapp 35 Millionen Euro durch Spielerverkäufe eingenommen. Noël Aséko wechselte für zwölf Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt, Daniel Peretz für acht Millionen Euro zum FC Southampton, Alexander Nübel für 6,25 Millionen Euro zu Besiktas Istanbul und Jonah Kusi-Asare für sechs Millionen Euro zum FC Fulham. Zudem ging Lovro Zvonarek für 1,5 Millionen Euro zu Estrela Amadora, während Leon Goretzka und Raphael Guerreiro den Verein ablösefrei verließen.

Die jüngste Aussage von Palhinha, seine Position beim FC Bayern behalten zu wollen, markiert eine mögliche Wende in den Transferplanungen des Vereins, die auf Einnahmen durch Spielerverkäufe abzielen.

Read Also

Source: bild.de

Clara Schmitt ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.